Ist es nicht seltsam, dass das natürlichste der Welt – der Pollenflug – von vielen Menschen nicht mehr vertragen wird?
In den 1920er Jahren hatte nur jeder tausendste Mensch Heuschnupfen. Seit 1960 jedoch nahm dieses Phänomen kontinuierlich so zu, dass bereits 2011 ca. 11% der Menschen in der EU an Heuschnupfen litten – und das mit immer weiter steigender Tendenz.
Die Pollen-Allergie ist dabei nur eine von vielen allergischen Reaktionen, die einen signifikanten Anstieg bei den Menschen in unserer modernen Gesellschaft zeigt. Fast jeder Dritte in den Industrienationen leidet inzwischen an einer Allergie.
Doch warum reagiert unser Körper manchmal auf so harmlose Dinge wie Pollen, Tierhaare oder bestimmte Lebensmittel mit Symptomen?
In diesem Artikel tauchen wir in die Welt der Allergien ein, um zu verstehen, was hinter den juckenden Augen, laufenden Nasen und vielen anderen allergischen Reaktionen steckt. Wir beleuchten, was der Körper uns eigentlich mitteilen möchte und welche Rolle das Immunsystem und unsere Emotionen dabei spielen.
Es geht darum, Allergien nicht als isoliertes Phänomen zu betrachten, sondern sie als Teil eines größeren Bildes unserer Gesundheit anzusehen. Außerdem beleuchten wir, welche große Rolle die Entgiftung dabei spielt.
Was ist eine Allergie und was passiert dabei im Körper?
Eine Allergie ist eine krankhafte, überschießende Abwehrreaktion des Immunsystems gegen bestimmte, normalerweise harmlose Umweltstoffe. Diese bezeichnet man als Allergene.
Das Immunsystem verwechselt dann ein Allergen mit einem körperfeindlichen Stoff und bildet Antikörper, um diesen Fremdstoff zu bekämpfen. Die Antikörper docken an die Allergene an und veranlassen die Histamin-Ausschüttung – ein Stoff, der letztlich die allergischen Reaktionen auslöst.
Oft passiert beim ersten Kontakt mit dem „Feind“ noch nichts. Der Körper stuft das Allergen aber bereits als bedrohlich ein und bildet spezielle Antikörper. Beim nächsten Kontakt erkennt der Körper das Allergen sofort und die Mastzellen schütten Histamin und andere Entzündungsstoffe aus, was dann zu den typischen Symptomen wie Juckreiz, Schwellungen, laufender Nase, Atemproblemen oder Hautreaktionen führt.
Ab diesem Zeitpunkt bleibt der Körper in Alarmbereitschaft und die Reaktion kann dann bei wiederholtem Kontakt immer heftiger werden.
Du kannst es dir auch so vorstellen, dass dein Immunsystem eine hochentwickelte Sicherheitsfirma ist, die dein Körper eingestellt hat. Diese Firma (Immunsystem) schützt dich vor ernsthaften Bedrohungen, wie Viren und Bakterien. Bei Allergien kommt es jedoch zu einer Verwechslung – Substanzen, die eigentlich harmlos sind, werden als Bedrohung wahrgenommen. Die Sicherheitsfirma schlägt Alarm und die Reaktion darauf ist das, was wir als Allergiesymptome erleben.
Diese Reaktionen, so unangenehm sie auch sein mögen, sind also ein Zeichen deines Immunsystems, das versucht, dich zu schützen.
Was ist Histamin und welche Rolle spielt es im Allergieprozess?
Histamin, einer der Hauptakteure im Allergieprozess, ist eine körpereigene Substanz, die als Botenstoff und Gewebshormon eine bedeutende Rolle in verschiedenen Prozessen spielt und viele wichtige Funktionen im Körper erfüllt.
Unter anderem ist Histamin ein sehr wichtiger Bestandteil der Immunreaktion, der bei Verletzungen oder Infektionen dafür sorgt, dass sich die Blutgefäße erweitern, so dass Immunzellen schneller an den „Tatort“ gelangen – im Allergieprozess ist das Ergebnis jedoch eine juckende Nase, Niesen, Husten und manchmal sogar Asthmaanfälle.
Warum ist das so und wie kommt es überhaupt zu Allergien?
Wie bereits viele Studien zeigen, treten die meisten Allergien in den sogenannten Industrieländern auf, in denen die Menschen mit immer herausfordernderen Umweltfaktoren konfrontiert sind, die sie nicht kontrollieren können und die ihre Gesundheit stark beeinflussen.
Auch wenn die genauen Ursachen noch nicht vollständig geklärt sind, so gibt es doch einige Faktoren, die bei der Ursache von Allergien eine große Rolle spielen.
Diese reichen von schlechter Luftqualität, über Chemikalien in der Kleidung, schadstoffbelasteten Nahrungsmitteln bis hin zu Impfungen. Allergien breiten sich auch dort immer mehr aus, wo eine Fehlernährung mit viel tierischer Nahrung, Fleisch, Milchprodukten, Fett, Kochsalz, Zucker, Weißmehlspeisen, industriell verkünstelten Lebensmitteln, Kaffee und Alkohol verbreitet ist.
Doch warum reagiert nicht jeder auf die gleichen Dinge allergisch? Das liegt daran, dass manche von uns ein überaktives Immunsystem haben das zu unterschiedlichen Reaktionen neigt. Manchmal kann es auch sein, dass eine sterile Umgebung das Immunsystem „unterfordert“, sodass es überreagiert, wenn es auf harmlose Allergene trifft.
Leider lassen sich die meisten Allergene nicht verbannen – weder Birken noch Haselsträucher können wir beseitigen und auch die Umweltfaktoren, denen wir tagtäglich ausgesetzt sind, lassen sich nicht einfach abstellen. Und doch können wir bei uns selbst etwas verändern!
Hilfe aus der Natur – Was können wir tun?
Die Schulmedizin greift zur Behandlung von Allergien gerne auf künstliche Anti-Histaminika zurück. Diese haben jedoch meist beträchtliche Nebenwirkungen, da sie die Blut-Hirn-Schranke passieren können und damit die Nervenzellen und das Gehirn erreichen, was die Lebensqualität mindern kann.
Im Gegensatz dazu gehen Naturheilmediziner, Heilpraktiker und komplementär arbeitende Ärzte davon aus, dass die Ursache der Krankheit und nicht das Symptom behandelt werden sollte und verzeichnen mit diesem Ansatz Hoffnung machende Erfolge.
Die naturheilkundlichen Ansätze beschreiben einen ganzheitlichen Weg und arbeiten mit den Schätzen, die uns die Natur zur Verfügung stellt.
Einen der wichtigsten Bausteine dafür stellt die Entgiftung dar.

Warum entgiften?
Gründe für eine Entgiftung gibt es viele – nicht nur in Bezug auf Allergien. In unserer modernen Welt ist unser Körper tagtäglich zahlreichen Schadstoffen ausgesetzt, denen er sich nur schwer oder oft auch gar nicht entziehen kann. Diese reichen von Umweltgiften über belastete Nahrungsmittel bis hin zu Stress. Unser moderner Lebensstil mit seinen täglichen Herausforderungen und Belastungen hat uns physisch wie auch emotional weit von einer natürlichen Lebensweise entfernt.
Eine regelmäßige Entgiftung hilft dabei, angesammelte Toxine aus dem Körper auszuleiten und die natürlichen Regenerationsprozesse zu unterstützen. Durch die Förderung der Leber- und Nierenfunktion sowie der Darmgesundheit kannst du dein Immunsystem stärken, den Stoffwechsel anregen, das Energielevel deines Körpers und damit dein allgemeines Wohlbefinden steigern.

Sowohl über das Wasser als auch über die Luft und Nahrung nehmen wir tagtäglich Umweltgifte wie z. B. Glyphosat oder Schwermetalle wie Blei, Cadmium. Quecksilber und Arsen auf. Hinzu kommt der oftmals unterschätzte Einfluss von Elektrosmog.
Handys, WLAN-Router und zehntausende Funkmasten – sie alle erzeugen elektromagnetische Felder, die, auch wenn wir sie nicht direkt wahrnehmen können, einen beträchtlichen Einfluss sowohl auf unseren als auch auf den Körper unserer Tiere haben.


Elektrosmog kann unter anderem das vegetative und zentrale Nervensystem, Hormone, Chromosomen und Zellen beeinflussen und deren Funktion stören. Eine zu starke und zu lange Elektrosmogbelastung ist purer Stress für lebende Organismen und kann zu verschiedenen Symptomen und Krankheiten führen. Besonders hochsensible Menschen leiden unter diesem Einfluss, da sie diesen meist in erhöhtem Maße wahrnehmen.
Eine natürliche und gezielte Entgiftung kann dazu beitragen, den Körper zu unterstützen, sich von diesen Belastungen zu befreien und seine natürliche Vitalität wiederherzustellen.
Besonders der Darm und dessen Gesundheit spielen hierbei eine essenzielle Rolle. Der Darm ist eines der wichtigsten Organe unseres Körpers und ist gerade beim Thema Allergien ein entscheidender Faktor.
Warum? Weil der Darm nicht nur für die Verdauung zuständig ist, sondern auch unser größtes Immunorgan ist. Im Darm befinden sich über 70% aller Immunzellen. Er ist eines der wichtigsten Entgiftungsorgane – hier werden Giftstoffe, Schwermetalle und überschüssiges Histamin ausgeschieden. Eine gesunde Darmflora mit vielen guten Bakterien sorgt außerdem dafür, dass das Immunsystem zwischen „gefährlich“ und „harmlos“ unterscheiden kann.
Allergien und Autoimmunkrankheiten sind kein Zufall. Sie haben ihre Ursache in einer tief eingedrungenen Schädigung des enteralen Immunsystems durch ein krankes Milieu im Darm und dessen Fehlbesiedelung. (Dr. med. Andreas Bircher)
Ein gesunder Darm bedeutet ein starkes Immunsystem – und das kann Allergien deutlich reduzieren! Doch nicht nur der Darm benötigt beim Thema Entgiftung unsere Aufmerksamkeit und Unterstützung!
Was du gezielt tun kannst:
Ein sehr effektives Modell ist der multifaktorielle Therapie-Ansatz, der auf 5 Säulen aufbaut:
- Sanierung der Darmflora
- Entgiftung und Entsäuerung
- Aufbau des Immunsystems
- Hemmung der Entzündungsmediatoren und freien Radikale
- Einsatz natürlicher Antihistaminika
Ob Heuschnupfen oder Nahrungsmittelallergie – diese fünf Säulen sind für die unterstützende Behandlung bei jeder Allergie essenziell.
Hier findest du eine Liste mit einer Auswahl bewährter Naturmittel, die dich dabei unterstützen können:
- Drachenblut: Das Drachenblut legt sich wie ein schützendes Pflaster auf die Darmschleimhaut und sorgt dafür, dass der Darm weniger anfällig für Reizungen wird und Mikroentzündungen besser verheilen können. Mit bis zu 90% OPC (Oligomere Proanthocyanidine) enthält das Naturharz des Drachenbaumes weit mehr Antioxidantien als der allseits bekannte Traubenkernextrakt.
Die OPC-reiche Regenwaldpflanze reguliert die Histamin-Produktion und wirkt wie ein natürliches Antihistaminikum.
- Chlorella-Algen: Chlorella zählt zu den sogenannten Mikroalgen, da sie im Gegensatz zu Spirulina und Co. einen Zellkern besitzt. In ihr steckt die geballte Kraft der Natur. Sie ist reich an Chlorophyll (was ihr auch ihre natürliche Farbe verleiht), Glykoprotein (sekundäre Pflanzenstoffe) und Protectonien (Speicherproteine, die die Mikroalge selbst bildet.
Chlorella gilt als echtes Entgiftungs-Wunder. Sie wird vor allem wegen ihrer Fähigkeit, Schwermetalle, Umweltgifte und Toxine zu binden und auszuleiten, geschätzt. Sie entlastet den Körper und hilft, das Immunsystem zu beruhigen. Außerdem kann sie durch ihre wertvollen Inhaltsstoffe dabei helfen, Histamin-Überlastungen und damit allergische Reaktionen zu reduzieren.
- NAC (N-Acetylcystein): NAC ist eine besondere Form der Aminosäure Cystein, die eine Schlüsselrolle bei der Entgiftung, Leberfunktion und Immunfunktion spielt. Sie gilt als Vorstufe von Glutathion, einem der wichtigsten körpereigenen Antioxidantien.
Als echtes Power-Supplement unterstützt NAC außerdem die Lunge, indem es schleimlösend und entgiftend wirkt und dabei hilft, Giftstoffe aus der Lunge abzutransportieren. Es reduziert oxidativen Stress, der durch Umweltgifte, schlechte Ernährung oder Stress entsteht und kann helfen, Histamin-Überreaktionen zu reduzieren, was es ganz besonders interessant für Menschen mit Allergien oder Histaminintoleranz macht.
- MSM (Methylsulfonylmethan): MSM ist eine organische Schwefelverbindung, die in geringen Mengen auch in Lebensmitteln wie Gemüse, Obst und Milchprodukten vorkommt. Schwefel ist essenziell für viele Prozesse im Körper und daher ein unverzichtbarer Bestandteil – insbesondere für Entgiftung, Entzündungshemmung und Zellregeneration. Ebenso ist es an der Produktion von Glutathion und anderer Entgiftungsenzyme beteiligt.
MSM hat die Fähigkeit, Toxine und Schwermetalle (z. B. Quecksilber, Blei und Aluminium) zu binden und hilft dabei, diese Stoffe aus dem Gewebe zu lösen und über die Nieren und den Darm auszuscheiden. Zudem schützt es die Leberzellen vor Schäden durch Umweltgifte und hemmt entzündungsfördernde Enzyme.
Schwefel spielt ebenso eine Rolle im Histamin-Abbau, weshalb es auch bei Histaminintoleranz und Allergien hilfreich ist.
- Lungenkraut (Pulmonaria officinalis): Lungenkraut ist eine Heilpflanze, die traditionell zur Unterstützung der Atemwege eingesetzt wird. Sie wird oft bei Husten, Bronchitis, Asthma oder zur Entgiftung der Lunge eingesetzt. Lungenkraut unterstützt die Regeneration der Lunge, wirkt entzündungshemmend und schleimlösend. Es ist sogar in der Lage, Schadstoffe wie Feinstaub und Schwermetalle aus den Atemwegen zu binden und auszuscheiden.
Auch das Lungenkraut enthält wertvolle Antioxidantien, die das Immunsystem stärken und oxidativen Stress reduzieren. Außerdem unterstützt es die Abwehr von Viren und Bakterien und hilft insgesamt dabei, die Abwehrkräfte der Lunge zu stärken.
- Effektive Mikroorganismen – kurz EM eine ausgesuchte Mischung lebensfördernder Bakterien. Sie helfen überall dort, wo das natürliche Gleichgewicht aus dem Lot geraten ist. Der Körper ist ständig den Angriffen fremder Mikroorganismen ausgesetzt, daher ist es wichtig, dass er sich selbst gegen diese schützen kann. Es ist bekannt, dass die Darmflora für die Abwehrfähigkeit der Schleimhäute von großer Bedeutung ist. Um dies zu erreichen, stellt die Einnahme von EM eine sehr hilfreiche Unterstützung dar.
Effektive Mikroorganismen bestehen hauptsächlich aus Milchsäurebakterien, Hefen und Photosythesebakterien. Diese arbeiten zusammen, um biologische Prozesse zu unterstützen und zu optimieren und dienen der allgemeinen Unterstützung der Darmgesundheit.
Es gibt viele gute EM-Produkte, die entweder als Probiotikum, in flüssiger Form oder als Kapseln, eingenommen werden können und dabei helfen, die natürliche Darmflora ins Gleichgewicht zu bringen. Sie fördern das Wachstum guter Bakterien und verdrängen schlechte Keime, was sowohl zu einer verbesserten Verdauung beiträgt als auch die Darmschleimhaut unterstützt. Außerdem verbessern sie die Nährstoffaufnahme, wirken positiv auf das Immunsystem, helfen Entzündungen zu reduzieren und unterstützen den Körper dabei, Toxine und Schwermetalle auszuleiten.
Ein gesunder Darm bedeutet oft weniger Allergien und ist ebenso von großer Bedeutung, wenn es beispielsweise um Neurodermitis, Akne, Ekzeme oder die allgemeine Hautgesundheit geht.
Wer seinen Körper von innen heraus unterstützen und seine natürliche Balance wiederherstellen möchte, profitiert von einer regelmäßigen Einnahme von EM.
Eine gesunde Darmflora ist essenziell für die Gesundheit – sowohl physisch als auch mental.
Die Macht der Emotionen
Unser Immunsystem ist nicht nur eine Ansammlung von Zellen und Molekülen, die darauf programmiert sind, Krankheitserreger zu bekämpfen. Es ist ebenso hochgradig rezeptiv für die Signale, die unser Gehirn aussendet. Sehr viele dieser Signale sind direkt mit unseren Emotionen verbunden. Stress, Angst und Depressionen, um nur einige zu nennen, können unser Immunsystem schwächen und uns damit anfälliger für Allergien und andere Krankheiten machen.
Stress ist einer der größten Feinde unseres Immunsystems. Er setzt eine Kette von Ereignissen in Gang, die zu einer erhöhten Produktion von Cortisol führen, einem Hormon, das in kleinen Dosen hilfreich, in großen Mengen jedoch schädlich für die Immunabwehr ist. Daher kann chronischer Stress die Fähigkeit des Immunsystems, angemessen zu reagieren, stark beeinträchtigen und damit die Tore für Allergien weit öffnen.



Wege zur emotionalen Balance
Es gibt viele Wege, emotionale Ausgeglichenheit zu fördern und Stress zu reduzieren. Einige davon sind:
- Regelmäßige Bewegung: Moderate körperliche Bewegung stärkt das Immunsystem, kann Entzündungen im Körper reduzieren und trägt zum allgemeinen Wohlbefinden bei.
- Entspannung und Achtsamkeit: Techniken wie Yoga, Meditation oder gezielte Atemübungen können helfen, den Geist zu beruhigen und die Stressreduktion zu fördern. Gleichzeitig unterstützen sie das Immunsystem.
- Ausreichend Schlaf: Ein gesunder Schlafzyklus spielt eine entscheidende Rolle für die emotionale und physische Gesundheit.
Einfluss von Ernährung und Umwelt auf Allergien
Nachdem wir uns angesehen haben, welch große Rolle sowohl unser Immunsystem als auch unsere Emotionen bei der Entwicklung und Behandlung von Allergien haben, ist es an der Zeit, noch zwei weitere Schlüsselakteure auf dieser Bühne zu beleuchten: Ernährung und Umwelt. Beides hat einen enormen Einfluss darauf, wie unser Körper auf Allergene reagiert.
Ernährung:
Gesunde Nahrung ist unsere erste Medizin – dieses Prinzip ist in der Naturheilkunde tief verankert. Eine ausgewogene Ernährung, reich an Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralien und Antioxidantien sorgt für ein starkes Immunsystem und kann Entzündungen im Körper reduzieren. Ballaststoffe fördern eine gesunde Darmflora, welche für ein starkes Immunsystem ebenso unerlässlich ist.
Auch spielt Vitamin D eine entscheidende Rolle bei der Modulation des Immunsystems. Ein Mangel an Vitamin D wird mit einer erhöhten Anfälligkeit für allergische Erkrankungen in Verbindung gebracht.
Omega-3-Fettsäuren, wie sie beispielsweise in Fischöl, Algen oder Leinsamen vorkommen, sind bekannt für ihre entzündungshemmenden Eigenschaften und können dabei helfen, allergische Reaktionen zu mildern.
Umwelt:
Sicher können wir nicht alle Umweltfaktoren, denen wir ausgesetzt sind, kontrollieren. Dennoch gibt es Schritte, die wir unternehmen können, um unsere Exposition gegenüber potenziellen Allergenen zu reduzieren.
Der negative Einfluss durch Luftschadstoffe, lässt sich beispielsweise durch die Verwendung von Luftreinigern in Wohnräumen reduzieren. Auch bleibt zu überlegen, ob der derzeitige Wohnort in Bezug auf die Luftqualität der richtige ist.
Chemikalien:
Zur Chemikalienexposition lässt sich sagen, dass viele Produkte, die wir in unserem alltäglichen Leben verwenden, Chemikalien enthalten, die allergische Reaktionen auslösen können. Daher ist ein wichtiger Schritt, das Bewusstsein für die Inhaltsstoffe in Reinigungsprodukten, Körperpflegeprodukten und Lebensmitteln zu schärfen, um chemische Belastungen reduzieren zu können. Die Verwendung von natürlichen Produkten, ohne chemische Zusatzstoffe, kann diese Belastung erheblich reduzieren.
Elektrosmog:
Elektrosmog lässt sich im Alltag durch einen bewussten Umgang mit elektronischen Geräten und einfach umsetzbaren Schutzmaßnahmen deutlich reduzieren. Besonders im Schlafzimmer ist eine strahlungsarme Umgebung wichtig. Durch den Verzicht auf unnötige elektronische Geräte lässt sich hier schon einiges bewirken. Durch Abschalten des WLAN-Routers in der Nacht und das Telefonieren mit Kopfhörern bei Handy-Telefonaten lässt sich die Strahlungsbelastung ebenfalls erheblich minimieren.
Diese Einblicke bieten nicht nur praktische Ansätze zur Reduzierung und Bewältigung von Allergiesymptomen, sondern stellen auch eine gute Unterstützung dar, um das allgemeine Wohlbefinden insgesamt zu steigern.
Fazit und Zusammenfassung
Allergien und Entgiftung
Allergien sind oft ein Zeichen dafür, dass das Immunsystem überfordert ist. Umweltgifte, Stress, Ernährung und eine ungesunde Darmflora spielen hierbei eine entscheidende Rolle. Mit einer gezielten Entgiftung kann die Leber entlastet, die Darmgesundheit gefördert und eine überschüssige Histaminausschüttung reduziert werden.
Wer seinen Körper regelmäßig von Schadstoffen befreit, stärkt damit automatisch seine Selbstheilungskräfte und kann dadurch nicht nur allergische Reaktionen nachhaltig lindern oder sogar gänzlich zum Verschwinden bringen, sondern auch sein allgemeines Wohlbefinden und sein Energielevel erheblich steigern.
Durch Integration des Wissens um umweltbedingte Einflüsse, emotionale Gesundheit und Ernährung haben wir es selbst in der Hand, die Kontrolle über unsere Gesundheit zurückzuerlangen und können einen erheblichen Teil dazu beitragen, diese zu erhalten.